Allgemeines

Feuerlöscherprüfungen gemäß ÖNORM F1053

Tragbare Feuerlöscher müssen gesetzlich vorgeschrieben alle zwei Jahre einer wiederkehrenden Prüfung unterzogen werden. Die Prüfung erfolgt gemäß den Vorschriften der ÖNORM F1053. Sie bekommen vor Ort einen Prüfbefund (zur Vorlage bei Behörden), der Feuerlöscher eine gelbe Pentagonplakette, auf der das Prüfdatum mit Monat und Jahr sowie das Datum der nächsten Überprüfung eingestanzt ist. Mit dieser Plakette garantieren wir Ihnen die volle Einsatzbereitschaft im Ernstfall. Auf der amtlichen anerkannten Pentagon Plakette ist die Personenzertifizierungsstelle und die Sachkundigennummer aufgedruckt. Diese wird von Arbeitsinspektoren, Polizisten, Gewerbeaufsichtsorganen und sonstigen Behörden akzeptiert.

Was wird geprüft: Was bei einem Feuerlöscher geprüft wird, richtet sich einerseits nach den Vorschriften der Hersteller, andererseits nach der ÖNORM F1053. Der Umfang der Überprüfung richtet sich nach Typ und Bauart des Feuerlöschers. Die wichtigsten Punkte sind der Zustand von Behälter und Löschmittel, Druck bzw. Gewicht des Treibgases und Zustand der Armaturen.

Wartung und Reparatur: Oft zahlt sich eine Reparatur aus! Ersatzteile führe ich im Servicewagen mit, vieles kann ich in der Werkstatt reparieren!

Druckprüfung: von Feuerlöschern und Gasflaschen (CO2, N, usw.), Tauschflaschen Abholung, TÜV-Vorführung, Füllung, Lieferung: Alles aus einer Hand!

Wiederbefüllung: Schaum, Pulver, CO2

Gerne beraten wir Sie auch in allen Fragen rund um den vorbeugenden Brandschutz gemäß TRVB124 (technische Richtlinie vorbeugender Brandschutz). Wir würden uns freuen, auch Sie als Kunden gewinnen zu können.

 

Sicherheit für Kleinbetriebe

Förderaktion "Sicherheit für Kleinbetriebe" sehr gut angenommen

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"Der Schutz der niederösterreichischen Betriebe ist dem Land Niederösterreich ein vorrangiges Anliegen. Unsere Förderaktion soll vor allem für Kleinunternehmer einen Anreiz schaffen, in Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbruch und Diebstahl zu investieren!"

Zitat: LR Dr. Petra Bohuslav
Im ersten Halbjahr 97 Projektanträge bewilligt Im Rahmen der vom Land NÖ ins Leben gerufenen Förderaktion "Sicherheit für Kleinbetriebe" erhalten Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten, die am Standort NÖ sicherheitstechnische Investitionen tätigen, Unterstützung in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

Schutz der Betriebe vorrangig Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav betont zu dieser Aktion: "Der Schutz der niederösterreichischen Betriebe ist dem Land Niederösterreich ein vorrangiges Anliegen. Unsere Förderaktion soll vor allem für Kleinunternehmer einen Anreiz schaffen, in Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbruch und Diebstahl zu investieren."

74 Sicherheitsprojekte im Jahr 2008 Im Jahr 2008 wurden 74 Sicherheitsprojekte mit Projektkosten in der Höhe von 238.000 Euro bewilligt, allein in den ersten sechs Monaten 2009 waren es Projektkosten von mehr als 380.000 Euro.

Angebot wird voll angenommen Bohuslav: "Wir freuen uns, dass die Kleinunternehmer unser Angebot voll annehmen. Wir konnten heuer bereits 97 Projekte bewilligen, über 100 weitere sind derzeit in Bearbeitung. In Summe wird dadurch großflächig sichergestellt, dass kriminelle Handlungen wie Einbruch und Diebstahl verhindert werden, bevor sie überhaupt begangen werden können."

Förderung zahlreicher Vorkehrungen Partner dieser Initiative des Landes sind die NÖ Sicherheitsdirektion und die NÖ Versicherung. Gefördert werden zum einen mechanische Sicherheitsvorkehrungen wie Sicherheitstüren und -fenster sowie Sicherheitsverglasungen, z. B. für Auslagenscheiben; zum anderen werden Investitionen in elektronische Sicherheitsvorkehrungen wie Alarmanlagen oder Videoüberwachungssysteme unterstützt. Im Idealfall sollten mechanische und elektronische Sicherungstechniken kombiniert werden, um höchstmöglichen Schutz zu garantieren.

Einmalig, nicht rückzahlbarer Zuschuss Die Förderung eines Projektes erfolgt in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses; dieser kann bis zu 30 Prozent der Investitionskosten betragen (maximal 2.000 Euro für mechanische und maximal 1.000 Euro für elektronische Sicherheitsvorkehrungen). Die Förderaktion läuft noch bis Ende 2010.

Standesregeln

Standesregeln

Die Standesregeln der Technischen Büros werden in der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten, BGBl. 726/1990, wie folgt festgelegt: Standesgemäßes Verhalten:

§ 1. Das konzessionierte Gewerbe eines Technischen Büros ausübende Gewerbetreibende, im folgenden kurz „Beratende Ingenieure“ genannt, haben ihren Beruf gewissenhaft und mit der gebotenen Sorgfalt auszuüben. Sie sind verpflichtet, jedes standeswidrige Verhalten (§ 2) zu unterlassen.

§ 2. Standeswidrig ist ein Verhalten anlässlich der Berufsausübung in Bezug auf Auftraggeber oder andere Berufsangehörige, das geeignet ist, das Ansehen des Berufsstandes zu beeinträchtigen oder gemeinsame Interessen des Berufsstandes zu schädigen. Als standeswidriges Verhalten ist jedenfalls die Verletzung der in den §§ 3 und 4 angeführten Verhaltensregeln anzusehen.

§ 3. Beratende Ingenieure sind anlässlich der Berufsausübung gegenüber ihren Auftraggebern insbesondere zur Einhaltung der nachstehenden Verhaltensregeln verpflichtet:

  1. Beratende Ingenieure sind im Interesse ihrer Auftraggeber tätig und haben die Interessen ihres jeweiligen Auftraggebers unbeeinflusst von den eigenen und den Interessen Dritter zu wahren.
  2. Werden Beratende Ingenieure von ihren Auftraggebern bevollmächtigt, sie in Angelegenheiten des Auftrages zu vertreten, so sind sie unbeschadet der sie nach den Regelungen des bürgerlichen Rechtes als Gewalthaber treffenden Verpflichtungen verpflichtet, alles vorzukehren, was sie für nützlich und notwendig zum Wohle des Auftraggebers erachten; sie haben bei der Durchführung ihrer Aufträge unter Beachtung der einschlägigen rechtlichen und technischen Vorschriften wirtschaftlich und sorgfältig vorzugehen.
  3. Interessenskonflikte sind zu vermeiden. Sollte ein Beratender Ingenieur ein wirtschaftliches Interesse an einem Patent, einem einschlägigen Unternehmen oder dergleichen haben, durch das seine Unparteilichkeit bei der Ausführung des ihm erteilten Auftrages beeinflusst sein könnte, ist er verhalten, den Auftraggeber darüber umgehend zu informieren.
  4. Als Vergütung beruflicher Leistungen dürfen ausschließlich die von den Auftraggebern gezahlten Honorare entgegengenommen werden. Beratende Ingenieure sind verhalten, Zuwendungen, die ihnen von Dritten angeboten werden und die ihre Objektivität, Neutralität oder Unabhängigkeit beeinträchtigen könnten, abzulehnen; weiters haben sie alle Vorkehrungen zu treffen, dass Zuwendungen von Dritten auch nicht von ihren Mitarbeitern angenommen werden, wenn solche Zuwendungen die Objektivität, Neutralität oder Unabhängigkeit des Mitarbeiters beeinträchtigen könnten.
  5. Beratende Ingenieure sind zur Verschwiegenheit über die ihnen im Rahmen ihrer Berufsausübung von ihren Auftraggebern anvertrauten Angelegenheiten verpflichtet. Die Verschwiegenheitspflicht entfällt, wenn und insoweit der Auftraggeber den Gewerbetreibenden ausdrücklich von dieser Pflicht entbunden hat. Beratende Ingenieure sind weiters insoweit nicht zur Verschwiegenheit verpflichtet, als die Wahrung der Verschwiegenheitspflicht der Durchsetzung eigener Ansprüche gegen den Auftraggeber, wie Honorarforderungen, Schadenersatzansprüche usw., oder der Abwendung straf-, zivil- oder verwaltungsrechtlicher Nachteile entgegenstehen würde.
§ 4. Beratende Ingenieure sind anlässlich der Berufsausübung gegenüber anderen Berufsangehörigen insbesondere zur Einhaltung der nachstehenden Verhaltensregeln verpflichtet:
  1. Beratende Ingenieure haben die Grundsätze des lauteren Wettbewerbes gegenüber ihren Berufsangehörigen zu beachten; sie dürfen insbesondere andere Berufsangehörige und deren Leistungen nicht in unsachlicher Weise herabsetzen.
  2. Die Bewerbung um einen bestimmten Auftrag in Kenntnis der Tatsache, dass dieser Auftrag bereits einem anderen Beratenden Ingenieur erteilt wurde, ist unzulässig, es sei denn, dass das Auftragsverhältnis nachweislich aufgekündigt worden ist.
  3. Beratende Ingenieure dürfen Gutachten über die Honorarrichtlinien des Fachverbandes Technische Büros – Ingenieurbüros nur im Auftrag des Fachverbandes Technische Büros – Ingenieurbüros bzw. einer Fachgruppe Technische Büros – Ingenieurbüros oder als Sachverständige in einem Verfahren vor einer Behörde erstellen.
  4. Leistungen dürfen nicht unentgeltlich oder zu Bedingungen, die einer ordnungsgemäßen kaufmännischen Geschäftsführung widersprechen, angeboten oder erbracht werden.
 

Ingenieurbüros

Berufsbild

Was sind Ingenieurbüros? Was können Sie?

Die Ingenieurbüros

Österreichs sind hochqualifizierte Spezialisten auf allen technischen Tätigkeitsfeldern.Ingenieurbüros sind keine Hersteller: sie befassen sich ausschließlich mit der Beratung, der Erstellung von Plänen, Berechnungen, Gutachten und Studien, der Durchführung von Untersuchungen und Messungen, auch mit der Überwachung der Durchführung und Abnahme von Projekten, der Prüfung der projektgerechten Ausführung und der projektbezogenen Rechnungen, Vertretung des Auftraggebers vor Behörden sowie mit der Überprüfung und Überwachung von Anlagen und Einrichtungen.Das Ingenieurbüro arbeitet unabhängig und neutral, weil es an der Ausführung des Werkes selbst nicht teilnimmt – es arbeitet treuhändisch für seinen Auftraggeber.Ingenieurbüros finden Sie auf allen technischen Tätigkeitsfeldern, die in Österreich theoretisch erlernbar sind: von der Haustechnik (Elektrotechnik und Installationstechnik) bis zur Kulturtechnik, vom Maschinenbau bis zur technischen Chemie, von der Innenarchitektur bis zum Berg- und Hüttenwesen.In allen diesen Tätigkeitsfeldern sind Ingenieurbüros hochqualifizierte Spezialisten, denn der Befähigungsnachweis, den der Inhaber eines Ingenieurbüros erbringen muss, ist der strengste, den die österreichische Gewerbeordnung kennt: Die erfolgreiche Ablegung der Matura an einer Berufsbildenden Höheren Schule oder das Absolvieren eines Universitäts- oder Fachhochschulstudiums, daran anschließend eine langjährige Fachpraxis sowie die erfolgreiche Ablegung einer strengen Befähigungsprüfung sind erforderlich, bevor ein Ingenieurbüro gegründet werden darf.Ingenieurbüros beraten, planen, berechnen, untersuchen und überwachen. Sie sind vom Anfang bis zum Ende für ihren Auftraggeber da, von der Überprüfung der Angebote der Erzeugungsunternehmen bis zur Überwachung, Überprüfung und Abnahme bei der Herstellung eines Werkes, von der Beratung über die Planung und Berechnung bis zur Fertigstellung einer Studie, Untersuchung oder Messung.

Berechtigungsumfang

Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure)

§ 134


(1) Gewerbeordnung
Der Gewerbeumfang der Ingenieurbüros (§ 94 Z 69) umfasst die Beratung, die Verfassung von Plänen, Berechnungen und Studien, die Durchführung von Untersuchungen, Überprüfungen und Messungen, die Ausarbeitung von Projekten, die Überwachung der Ausführung von Projekten, die Abnahme von Projekten und die Prüfung der projektgemäßen Ausführung einschließlich der Prüfung der projektbezogenen Rechnungen sowie die Erstellung von Gutachten auf einschlägigen Tätigkeitsfeldern, die einer Studienrichtung oder einem mindestens viersemestrigen Aufbaustudium einer inländischen Universität, einer Fachhochschule oder Hochschule künstlerischer Richtung oder einer einschlägigen inländischen berufsbildenden höheren Schule entsprechen.(2) Der Berechtigungsumfang der Ingenieurbüros für Innenarchitektur umfasst sämtliche Befugnisse des Ingenieurbüros im Sinne des Abs. 1. Berührt die Tätigkeit des Ingenieurbüros für Innenarchitektur statisch relevante Bauteile, so ist deren konstruktive Bearbeitung und statische Berechnung durch einen hiezu Befugten durchzuführen.(3) Gewerbetreibende, die eine Berechtigung gemäß Abs. 1 besitzen, sind im Rahmen ihrer Gewerbeberechtigung zur Vertretung des Auftraggebers vor Behörden oder Körperschaften öffentlichen Rechts berechtigt.

§ 33


(1) Gewerbeordnung
Die Prüfung und Überwachung von Anlagen, Einrichtungen und Gegenständen darf, sofern gesetzlich nicht anderes bestimmt ist, nur von den zur Herstellung der betreffenden Anlagen, Einrichtungen oder Gegenstände berechtigten Gewerbetreibenden und im Rahmen ihres Tätigkeitfeldes von zur Ausübung des Gewerbes eines Ingenieurbüros (§ 94 Z. 69) berechtigten Gewerbetreibenden vorgenommen werden. 

(2)... Bei den zur Ausübung des Gewerbes eines Ingenieurbüros berechtigten Gewerbetreibenden ist die Tätigkeit als Sicherheitsfachkraft nicht auf das technische Tätigkeitsfeld beschränkt.

 

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